Rückkehr als Option - von Anfang an!

Frühe Weichenstellung für die planvolle Rückkehr stationär untergebrachter Kinder und Jugendlicher in ihre Herkunftsfamilien

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Gemeinsam mit den Familien...

Rückkehr als geplante Option wurde von der Stadt Ahlen in enger Kooperation mit ambulanten Trägern und unserer Einrichtung im Rahmen eines Modellprojektes des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und der Universität Siegen entwickelt.

Ziel ist eine planvolle Rückkehr stationär untergebrachter Kinder und Jugendlicher in ihre Herkunftsfamilien. Diese Option wird intensiv mit den Familien vom frühestmöglichen Zeitpunkt an systematisch geprüft und geplant. Der Kinderschutz hat dabei stets Vorrang. Das Konzept basiert:

  • auf der Bereitstellung begleitender individueller Hilfen für die Eltern während der stationären Unterbringung ihres Kindes als Schlüssel für eine erfolgreiche Rückführung sowie
  • auf der Bereitstellung von Angeboten zur Hilfe für die Eltern nach der Rückkehr als ein Schlüssel für den Kinderschutz und die Verringerung eines möglichen Scheiterns der Rückführung.

Das Phasenmodell...

Dem Rückführungskonzept liegt dieses 5-stufige Phasenmodell zugrunde, das auf eine enge Kooperation mit definierten Aufgabenstellungen, Zuständigkeiten und einer fortlaufenden professionellen Kommunikation aller beteiligten Institutionen ausgerichtet ist.

Entscheidend ist die Aufrechterhaltung der familiären Beziehungen während der stationären Unterbringung. Durch die permanente Einbeziehung der Eltern bleibt die Familie weiterhin emotionaler Mittelpunkt für ihre Kinder bzw. Jugendlichen.

Unser Team und unsere Mitwirkung...

  • Profil unserer Fachkräfte: Berufserfahrung in den stationären Erziehungshilfen und in Methoden der systemischen Familienarbeit
  • jede Familie steht kontinuierlich im Kontakt zu ihrem festen Ansprechpartner bei uns (zusätzlich zum Wohngruppenteam ihres Kindes)
  • Austausch- und Rückbindungsgespräche zwischen Eltern und unseren Teams
  • Teilnahme der Eltern an unseren Feiern und Veranstaltungen
  • Übernachtungen der Eltern in unserer Einrichtung
  • Teilnahme am Rendsburger Elterntraining (optional)
  • aufsuchende Elterngespräche am Wohnort
  • begleitete Eltern-Kind-Aktivitäten
  • begleitete Hospitationen für Eltern
  • Kooperation mit ambulanten Trägern zum Abbau von Barrieren wie z.B. Partnerprobleme, Wohnsituation, finanzielle Situation, gesundheitliche Situation, Gebrauch von Suchtmitteln und... und...
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